- Ort:
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Köln
- Bauherrschaft:
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DIE EHRENFELDER Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG, Köln
- Architektur:
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Damrau Kusserow Architekten BDA, Köln
- Freiraumplanung:
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Studio Grijsbach Landschaftsarchitektur, Bergisch Gladbach
Inmitten eines heterogenen Umfelds aus Wohnquartier, Gewerbe und dem Betriebshof der Verkehrsbetriebe setzt das Kölner Projekt der Ehrenfelder Genossenschaft auf einem 165 langen und nur 20 m breiten Grundstück, welches als unbebaubar galt, eine klare städtebauliche Ordnung. Mit dem Langhaus, das aus insgesamt fünf Gebäuden und 75 Wohneinheiten (23 % gefördert) besteht, gelingt es über eine städtebauliche Staffelung des Baukörpers und einem „Urbanen Sockel“, einen heterogenen Nutzungsmix aus Wohnen und Gewerbe zu etablieren.
Das breite Spektrum an Wohnformen sowie die Integration von Kinder- und Altentagespflege schaffen einen inklusiven Rahmen, der unterschiedliche Lebensmodelle miteinander verbindet. Darüber hinaus zeichnet sich das Projekt durch ein intelligentes Mobilitätskonzept mit Ladeinfrastruktur, 200 Fahrradstellplätzen und einer Paketstation aus. Trotz der hohen technischen Anforderungen an Erschütterungsfreiheit und Lärmschutz sowie Umsetzung eines zeitgemäßen Energiekonzeptes konnte die Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojektes gewahrt und die Wohnungen zu einer Miete von 15 €/m² (freifinanziert) angeboten werden.
Das Projekt zeigt in vorbildlicher Form, wie schwierige Grundstücke, die es in vielen Städten gibt, durch kreative architektonische Konzepte sinnvoll erschlossen und nutzbar gemacht und zugleich ein wertvoller Beitrag zur Stadtreparatur und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum geleistet werden kann.

