Deutscher Bauherrenpreis

Hohe Qualität – Tragbare Kosten im Wohnungsbau

‚Bremer Punkt’, Bremen

Preis:
Preisträger Deutscher Bauherrenpreis 2018
Ort:

Bremen

Bauherr:

Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen, Bremen

Architekt:

LIN Architekten Urbanisten, Berlin; Freiraumplanung: Atelier Schreckenberg Planungsgesellschaft mbH, Bremen

SERIELLES UND MODULARES BAUEN

Serielle Innenentwicklung in Siedlungen der 1950er und 1960er Jahre

Projektfilm

Unterschiedliche Konzepte der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft zum Bauen im Bestand sind aus dem Ideenwettbewerb „ungewöhnlich wohnen“ hervorgegangen. Ziel war es, Bautypen zu finden, die den Bestand ergänzen, die Nachbarschaften stabilisieren und die Wohnsiedlungen der 1950er bis 1960er Jahre städtebaulich qualifizieren.

Der Bremer Punkt, ein beinahe würfelförmiger Baukörper aus vorgefertigten Modulen in Holzbauweise und einem vor Ort gefertigten Erschließungskern, erwies sich dank seiner kleinen Grundfläche als überaus anpassungsfähig an unterschiedliche Situationen in der Gartenstadt Süd. Die Baukörper treten gestalterisch nicht als Konkurrenz zu den umliegenden Bauten auf, sondern ergänzen wie selbstverständlich die vertrauten Nachbarschaften. Über 20 Grundrisstypen können nahezu beliebig in den Geschossen kombiniert werden und so auf die Bedarfe vor Ort individuell eingehen. Die Nachbarschaften waren in die Auswahl der Standorte eng eingebunden. Zudem wurden die neuen Wohnungen zunächst den vorhandenen Mietern aus den Quartieren angeboten, wodurch eine hohe Akzeptanz erreicht wurde. Bislang wurden drei Punkthäuser errichtet. Der Baubeginn weiterer ist geplant.

Anzahl der Wohnungen: 24
Baukosten brutto (KG 300 + KG 400): 2.110 € /m2 (WF)
Nettokaltmiete: – € /m2
Primärenergiebedarf: 41 kWh/(m2a)
Spez. Transmissionswärmeverlust: 0,32 W/(m2 K)
Endenergiebedarf: 26 kWh/(m2a)
Energieversorgung: Luft-Wasser-Wärmepumpe + Fotovoltaik